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Die Arbeit am dritten Konferenztag

Laut Bewertung, die auf Grund der Evaluationsfragebögen nach der Beendigung der Konferenz gemacht worden ist, war der dritte Konferenztag der interessanteste, da an diesem Tag alle Konferenzteilnehmer in die Arbeit unmittelbar einbezogen waren. Nachdem innerhalb der zwei ersten Tage die entsprechende theoretische und fachliche Grundlage für die Diskussion geschaffen wurde, suchte man am dritten Konferenztag durch interaktive Arbeit nach den Möglichkeiten der Überwindung von vorhandenen Vorurteilen und Stereotypen, sowie der kulturellen und anderen Barrieren zwischen den europäischen Völker auf der einen, und nach den Möglichkeiten für die Förderung von Verständigung und Zusammenarbeit innerhalb des europäischen Kontinents auf der anderen Seite.

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Panellisten: Thomas Heckeberg, Per Vinther, Dr. Jernej Pikalo, Dr. Aleksandar Popov und Ivan Pšenica
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Panellisten: Tomislav Žigmanov, Dr. Katarina Kruhonja, Branimir Kurucić und Vinko Zidarić

Der dritte Arbeitstag fing mit der Podium-Diskussion unter dem Titel "Große Politik und kleine Schritte - EU-Perspektiven der kroatisch-serbischen Beziehungen". Die Panellisten waren Thomas Heckeberg, ständiger Vertreter von Eunet, Per Vinther, Präsident des internationalen Bundes ALDA, Dr. Jernej Pikalo, Dozent an der Fakultät für Soziologie Universität Ljubljana, Dr. Aleksandar Popov, Direktor des Instituts für Regionalismus Novi Sad, Ivan Pšenica, Präsident des Vereinsbundes der Familien von gefangenen und vermissten kroatischen Verteidigern, Tomislav Žigmanov, Direktor des Instituts für die Kultur Vojvodina-Kroaten, Dr. Katarina Kruhonja, prominente Friedensaktivistin, Trägerin des alternativen Nobelpreises für den Frieden, Branimir Kurucić, Präsident des serbischen Kulturvereins "Prosvjeta" Vukovar und Prof. Vinko Zidarić, Präsident des Vereins Interkultura Zagreb. Die Podiumsdiskussion wurde von Dr. Ljiljana Gehrecke moderiert.

Den einleitenden Ausführungen folgte eine konstruktive und fruchtbare Diskussion, die zu der Schlussfolgerung führte, dass die Beziehungen zwischen den Ländern des Südost-Europas, zwecks der Festigung des Friedens und der Förderung des Wohlstandes in dieser Region, gebessert werden müssen und dass in diesem Sinne für die Lösung der zahlreichen Probleme mit den Nachbarsländern die Eröffnung eines konstruktiven Dialogs notwendig ist.

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Arbeitsgruppe A - Leiter Dr. Wolfgang Forthofer
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Arbeitsgruppe B - Leiterin Sabine Bliestle

Nach der Podiumsdiskussion haben die Konferenzteilnehmer in vier Arbeitsgruppen weiter gearbeitet. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe A, unter der Leitung von Dr. Wolfgng Forthofer und Assistenz von Frau Dara Mayer, suchten die Antwort auf die Frage Was kann die EU zum besseren Verständnis ihrer Mitglieder, sowie der aktuellen und der zukünftigen Kandidaten untereinander und zur Überwindung historischer Belastungen tun?

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Arbeitsgruppe C - Leter Goran Jelenić
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Arbeitsgrupe D - Leiterin Carmen Sradelhofer

Die Arbeitsgruppe B, unter der Leitung von Frau Sabine Bliestle und Assistenz des Herrn Jochen Gewecke, befasste sich mit der Frage des aktiven bürgerliches Engagements und die Arbeitsgruppe C, an der nur die jungen Menschen teilnahmen, hat unter der Leitung von Herrn Goran Jelenić und der Assistenz der Frau Karolina Šoš-Živanović über die Chancen der Jugendlichen in dem vereinigten Europa diskutiert. Schließlich suchten die Teilnehmer der Arbeitsgruppe D, unter der Führung von Frau Carmen Stadelhofer und der Assistenz Dr. Ljiljana Gehrecke, nach den Möglichkeiten der Zusammenarbeit in dem breiten Donauraum.

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Die Abschließenden Worte: Thomas Heckeberg
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Konferenzteilnehmer aus 9 europäischen Länder

Die Leiter der Arbeitsgruppen haben auf der abschließenden Plenarsitzung über die Ergebnisse der Arbeit in den Gruppen berichtet und die von den Arbeitsgruppen vorgeschlagenen Schlussfolgerungen von den Konferenzteilnehmern kommentieren und ergänzen lassen. Nachdem die endgültigen Schlussfolgerungen einstimmig verabschiedet worden sind, hat Herr Thomas Heckeberg das Schlusswort gesprochen und sich bei allen, die dem Erfolg der Konferenz beigetragen haben, herzlich bedankt. Besondere Dankbarkeit richtete er an das Europahaus Vukovar, da es den größten Teil der Belastung bei der Durchführung des Projekts getragen hat.

Die Schlussfolgerungen der Konferenz werden in der Deklaration von Vukovar zusammengefasst und der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben.